****** Es ist eine Symbiose aus melodischen Elementen und harten Gittarenklängen. Großartige Platte. "A Crow Left Of The Murder" ist brilliant, nicht einfach... doch wunderschön, störrisch wie ein Esel beim Weiden und beinhaltet eine sich langsam steigernde Suchtgefahr.
Es mag nun einigen Mainstreamfans so vorkommen, dass sich ihnen Incubus musikalisch versperrt und sie den leichten Melodiebögen hinterherjagen, die sie so verführerisch umschlungen haben, aber es ist mehr zu entdecken und zu hören, als man im ersten Augenblick annehmen möchte.
Leichte Kost bringen Incubus mit "Agoraphobia" oder "Southern Girl" zu Gehör, doch schon die erste Single "Megalomaniac" rockt in Fragmenten und möchte gehört werden und nicht nur konsumiert. Die künstlerische Intensität, die sich hinter "A Crow Left Of The Murder" verbirgt, wird einem im Clip offensichtlich. Floria Sigismondi (u.a. Björk, Sigur Ros, David Bowie) collagiert bzw. inszeniert die Zeilen von Brandon Boyd in ein visuelles Kunstwerk, welches die Unberechenbarkeit von Incubus unterstreicht. Songs wie "Priceless" oder "Leech" lassen die avangardistischen Avancen der Incubianer erkennen und doch ist es dann verwunderlich, mit welcher Leichtigkeit sie wiederum Songs wie "Here In My Room" oder "Talk Shows On Mute" aus dem Ärmel schütteln. Last edited: 02/12/2007 02:22 |