**** Überraschend hohe Bewertungen am Anfang, wo doch die einzelnen Songs größenteils eher mäßig bewertet wurden.
Ein schwächelndes Album, das wohl mehr denn je für den großen Durchbruch auf dem US-Markt konzepiert war. Damals angesagte Produzenten und Songwriter wie Jellybean, Diane Warren, Michael Bolton, Harold Faltermeyer usw. sollten der Amerikanerin endlich auch zum Superstarstatus in ihrer Heimat verhelfen - schließlich stand Jennifer Rush mittlerweile regelmäßig auf den Top-Notierungen im deutschsprachigen Raum. Musikalisch klang das oftmals wenig spannend, zu routiniert und glatt. Die Singles "You're My One And Only", "Keep All The Fires Burning Bright" und "Love Get Ready" sind durchaus gut, bieten aber kaum die Klasse, die Jennifer Rush mit Knallern wie "The Power of Love", "I Come Undone" oder "Destiny" vorgelegt hatte. Nach drei sehr starken Alben in Folge ging die Kurve mit "Passion" und ein Jahr vor allen Dingen bei "Wings of Desire" deutlich nach unten. Und der US-Markt zeigte ihr endgültig die kalte Schulter, das Album floppte dort grandios. |