***** Die mit gediegener Cembalo- / Oboendominanz ausgestattete orchestrale Disposition prägt diese stimmig-symphonische Ballade aus dem Sechzigerjahrefundus des österreichische Wurzeln aufweisenden Zürcher Neokantonsbürgers. Der zart-philosophische Verbalgehalt erinnert an ähnlich bejahrte Alexandra-Werke ("Es fliegen Wolken dahin, Bäume wechseln ihr Laub - Was Verlust schien, wird wieder Gewinn, Blätter werden zu Staub"). Ohne Zweifel ein starkes Frühwerk, welches eine klare Fünf sicherlich verdient. |